Schnelle Glarner am 36. Engadiner Sommerlauf 

Der diesjährige Engadiner Sommerlauf bescherte trotz erwartetem Regen einen neuen Teilnehmerrekord. Dabei war auch eine stattliche Zahl von Glarner Läuferinnen und Läufern, die diese wunderschöne Oberengadiner Seenlandschaft in vollen Zügen genossen. Zwei abwechslungsreiche Laufstrecken boten allen Teilnehmenden ein einmaliges Lauferlebnis. Der eigentliche Hauptlauf über

25  wunderschöne und sehr abwechslungsreiche Kilometer führt von Sils  via Pontresina hinunter nach Samedan. Bereits kurz nach dem Start in Sils  geht die Strecke fast ausschliesslich entlang der  Oberengadiner Seen. Bei der Olympiaschanze vor St. Moritz Dorf und beim Stazerwald bekannt vom Engadiner Skimarathon sind zwei Kräfte zehrende Steigungen zu überwinden. Danach führt die Strecke meist leicht kupiert bis flach über Celerina hinunter ins Ziel nach Samedan. Simon Kiruthi Muthoni aus Kenia und seine Teamkollegin Veronicah Njeri Maina konnten das Rennen für sich entscheiden, wobei Maina gleich noch einen fantastischen Streckenrekord der Frauen in 1:28.12 aufstellte. Von den Glarnern war Sabine Fischer in 1:34.48 als erste ihrer Alterskategorie und zweite insgesamt eine Klasse für sich. Aber auch Fabienne Stucki zeigte eine tolle Leistung und wurde in 1:45.25 ausgezeichnete Fünfte. Von der Läufergruppe Glarus  war Wolfgang Figoutz in 1:46.51 der Schnellste und belegte den fünften Kategorienrang. Dahinter reihten sich weitere Mitglieder der LG Glarus mit sehr schnellen Zeiten in der vorderen Hälfte der Rangliste ein. In 1:53.14 wurde Hanspeter Marti der Technische Coach der LG 37. bei den Männern 2, gefolgt Patrick Hess in 1:53.23 (38 M2) und Fridli Mari in 1:55. 32 (60. M3). Lediglich eine winzige Sekunde dahinter belegte Karin Hophan in 1:55.33 den neunten Platz bei den Frauen F3 und sicherte sich ebenfalls einen Platz in den Top Ten. Die angenehmen Temperaturen und der Malojawind beflügelten auch die übrigen Glarner und liessen sie bis zum Schluss um jeden Meter kämpfen. So erreichte Maya Huber das Ziel in einer Topzeit von 2:10.35 (34. F3), Robert Bleisch benötigte als Senior der Läufergruppe  2:13.20 (18. M5 ) bis ins Ziel und Bea Salvadori belegte bei den Frauen 4  den tollen 15. Rang in 2:16.10.   Der Muragl-Lauf startet in Pontresina und führt ebenfalls durch den Stazerwald über elf nicht minder schöne und abwechslungsreiche Kilometer  über Wald- und Wiesenwege ins Stadion von Samedan, wo vor einer begeisterten Zuschauerkulisse noch eine Bahnrunde bis ins Ziel absolviert wurde. Drei LG Frauen wagten sich an dieses Laufabenteuer und waren überglückliche Siegerinnen über sich. Elisabeth Nold Schwartz war am zügigsten unterwegs und erreichte Samedan in hervorragenden 1:03.40. Sie wurde 45. In ihrer Alterskategorie. Sonja Breitenmoser benötigte als 75. in derselben Kategorie 1:08.36 und Cornelia Pesenti wurde im Ziel in 1:19.20 als 122. gestoppt.

Am Ende waren alle mit der gezeigten Leistung aber auch mit dem wunderschönen Laufevent zufrieden und lobten die tadellose Organisation, so dass sie gerne im nächsten Jahr wiederkommen möchten.

 

Röbi Bleisch