36. Bremgarten-Reusslauf 24. Februar 2018

Der Bremgarten-Reusslauf gehört seit Jahren zu den Frühjahrsklassikern bei den Volksläufen und erfreut sich grösster Beliebtheit. Trotz der Bise und den tiefen Temperaturen herrschte im mittelalterlichen Städtchen an der Reuss emsiges Treiben. Tausende von Laufbegeisterten kamen in Scharen um dem Laufsport zu frönen und ihre Frühjahrsform ein erstes Mal unter Beweis zu stellen. Unter ihnen befanden sich auch Namen aus der nationalen und internationalen Laufszene wie etwa Fabienne Schlumpf aus dem Leichtathletikkader oder Matthias Kiburz von der schweizerischen OL-Nationalmannschaft. Die meisten Läuferinnen und Läufer ob jung oder alt kommen jedoch aus Freude am Walken und Laufen an diesen Laufevent über verschiedene Distanzen. Die Originalstrecke führt als Rundkurs über 11 Kilometer durch die wunderschöne Auenlandschaft entlang der Reuss mit Start und Ziel beim Stadtkasino. Der letzte Kilometer führt durch die schmucke Altstadt um bei der alten überdachten Holzbrücke auf die Zielgerade einzubiegen. Trotz eisiger Kälte applaudieren die zahlreichen Zuschauer den ankommenden Läuferinnen und Läufer. Die vielen Naturwege der Strecke verlangen viel Konzentration und Geschicklichkeit. Das Gelände ist mehrheitlich flach und weißt nur wenige Steigungen auf, weshalb das Rennen auch recht schnell ist.  Im Zielgelände fanden sich immer mehr glückliche Finisher ein. Angefeuert und getragen durch ein lautstarkes Publikum setzten viele unter Aufbietung ihrer letzten Reserven zu einem Schlussspurt an. Bei den Männern siegte Tefera Mekonen  in 33.22 knapp vor Marcel Berni einem Marathonläufer in 33.26. Bei den Frauen siegte Fabienne Schlumpf in hervorragenden 36.08 vor Martina Strähl in 37.07.

Die fünf Läufer der LG Glarus hatten sich einiges vorgenommen und liefen ebenso ein beherztes Rennen mit guten Laufzeiten.

Bei den Frauen belegte Karin Hophan in der Kategorie F50 den sehr guten

9. Rang in 51.15. Bei den Männern war der LG Präsident Patrick Hess in 46.15 im 89. Rang bei den M30 der Schnellste gefolgt von Fridli Marti in 51.15 was ihm zum 177. Rang in der Altersklasse M40 reichte. Bei den Mànnern M60 erreichte Fritz Tschudi in 52.14 als 31. das Ziel und Röbi Bleisch wurde in derselben Kategorie 49. In einer Zeit von 53.29.

 

Text: Röbi Bleisch